Die Geschichte der Wikinger

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Der letzte Vorstoß nach Westen war der mißlungene Versuch, in Nordamerika Siedlungen zu gründen. Um das Jahr 1000 entdeckten Leute aus Island oder Grönland Land weiter westlich, und die Sagas erzählen von mehreren Fahrten, wo Menschen versuchten, in dem neuen Land Wurzeln zu schlagen. Die Kolonisatoren gerieten in Konflikt mit entweder Indianern oder Eskimos und gaben auf.


Versuche, die Länder zu lokalisieren, in denen sich Nordleute niederließen, führen   je nachdem, wie die Isländischen Sagas ausgelegt wurden, von Labrador bis Manhattan. In den 1960er Jahren fanden Anne Stine und Helge Ingstad Siedlungsreste an der Nordküste Neufundlands.
Die Ausgrabungen zeigten, daß es sich um Überreste von Häusern desselben Typs handelte wie die auf Island und Grönland. Es wurden auch altnordische Gegenstände gefunden, die man um das Jahr 1000 datiert hat. Ob dies die Spuren nach den Fahrten sind, von denen die Sagas berichten, oder von anderen Fahrten, über die es keine schriftlichen Quellen gibt, läßt sich unmöglich mit Sicherheit sagen. Die Funde sind auf jeden Fall der sichere Beweis dafür, daß nordische Seefahrer  wie in den Sagas nachzulesen  um das Jahr 1000 wirklich zum nordamerikanischen Kontinent gesegelt waren.

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